Zielführende Kompetenztage für Elektromobilität in Vöhringen

Ein sichtlich begeisterter Bürgermeister der Gemeinde Buttenwiesen

Vöhringen (sr) - Vertreter von Kommunen und von Firmen des Öffentlichen Personen Nahverkehrs waren nach Vöhringen eingeladen zu "Kompetenztagen für Elektromobilität". Die zweitägige Veranstaltung, für die Ulrike Müller, die Landtagsabgeordnete der Freien Wähler aus Kempten, die Schirmherrschaft übernommen hatte, war gleichzeitig die offzielle Eröffnung des neuen Standorts der Firma Midea. 

Verschiedene Experten, wie z.B. Kurt Sigl (Präsident des BEM) informierten über die Fortschritte des Zukunftfeldes Elektromobilität. Auch Professor Onnen-Weber von der Hochschule in Wismar zeigte den Zuhörern mit seinem Projekt „inmod“ auf, „dass der ÖPNV im ländlichen Raum durch den intelligenten Einsatz von Elektromobilität eine Perspektive hat.“ Zu sehen waren in der Halle im Gewerbegebiet "An der alten Ziegelei" im Stadtteil Illerberg ganzverschiedene Fahrzeuge mit Elektromotor, die bei Städten und Gemeinden zum Einsatz kommen.

So konnten die Besucher das welterste Elektromüllfahrzeug Ecotruck von der Firma spijkstaal live erleben. Geräuscharm und vor allem 100% elektrisch läuft dieses Modell bereits auf Amsterdams Straßen. Mit elektromobilen Salzstreuwagen für Bauhöfe hat spijkstaal auch am deutschen Markt bereits Fuß gefasst. Mit den Modellen von Renault bestand für die kommunalen Vertreter die gute Möglichkeit, Elektromobilität direkt vor Ort zu erfahren. Der Key-Accountmanager Herr Schaz und das Autohaus Rogg informierten über technische Details und sahen nach zahlreichen Testfahrten durch die Bank begeisterte Gesichter. Vor allem der ZOE, der im Frühjahr 2013 auf den deutschen Markt kommt, überzeugte z.B. den Landrat aus Dillingen Leo Schrell. „Mit dieser Reichweite und dem sportlichen Chassis kann ich mir den ZOE durchaus als Kommunalfahrzeug vorstellen“, so Schrell. MdL Ulrike Müller betonte die Vorreiterrolle der Kommunen im Bereich alternativer Antriebsarten und zeigte sich von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten überaus begeistert.
Zusammen mit RENAULT präsentierte Riedel & Kaiser alternative Konzepte Elektromobilität finanzierbar zu gestalten. „Der kommunale Sektor spielt eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Elektromobilität in Deutschland. Mit unserem Konzept möchten wir den Institutionen die Möglichkeit geben, auch mit einem begrenzten Budget ihren Fuhrpark nachhaltig umzurüsten. Wir unterstützen Sie, Ihre Kompetenz zum Thema erneuerbarer Energien zu erhöhen und als Vorreiter im Bereich Elektromobilität und Klimaschutz zu fungieren“, erklärte Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser. Auch Professor Onnen-Weber zeigte großes Interesse an diesem Re!nanzierungsmodell: „Diese Variante schafft eine sehr gute Alternative zu den begrenzt einsetzbaren Förderungen des Landes Mecklenburg-Vorpommern“, so der Leiter des Projektes inmod.

Als neues Modell in seinem Portfolio könnte sich Kaiser auch den Elektrobus von SOR vorstellen. Herr Riess, Geschäftsführer von midea und Generalvertreter der tschechischen Busmarke, bietet eine komplette Betreuung von der Beratung, über Service und Wartung bis hin zur Finanzierung von Elektrofahrzeugen. Ein weiteres Highlight der Messe war eine Runde im modernen Elektrobus von SOR.