Kommunen und Unternehmen können bei Einführung von Elektrofahrzeugen Vorbild sein - NUA-Workshop in Recklinghausen

In seinem Grußwort betonte der Präsident des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz, Dr. Heinrich Bottermann, dass Elektrofahrzeuge einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz sowie bei der Lärmminderung leisten könnten. Bei der Etablierung der Elektrofahrzeuge im Straßenbild unserer Städte und Gemeinden könnten die Kommunalverwaltungen sowie auch Unternehmen Vorreiter und Beispielgeber sein.

Dr. Karlhorst Klotz, Chefredakteur der Zeitschrift Mobility 2.0, machte in seinem Vortrag deutlich, dass im Bereich der Elektrofahrzeuge in den letzten fünf Jahren große Fortschritte erzielt worden seien. Die Fahrzeuge hätten mittlerweile Serien- und damit Marktreife erlangt. Es sei absehbar, dass die Anschaffungspreise in den kommenden Jahren deutlich günstiger würden. Auch die Entwicklung der Ladeinfrastruktur käme deutlich voran.

Marco Albrecht von der Energie-Agentur NRW gab mit seiner Präsentation einen Überblick über die verschiedenen Projekte zur Elektromobilität an Rhein und Ruhr wie beispielsweise Metropol E, Cologne E mobil oder die Versuche im Langstreckenbereich der Universität Bochum. Albrecht erläuterte, dass das Land NRW bis 2020 250.000 Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb zur Markteinführung bringen wolle und damit das Ziel der Bundesregierung unterstütze, bis zu diesem Zeitpunkt eine Million batteriebetriebene Elektrofahrzeuge bundesweit auf die Straße zu bringen.

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