»Landmobil-e« – das Land elektrisieren

Feldkirchen-Westerham – Viele Themen wurden behandelt. Unter anderem ging es um die Finanzierung für E-Autos, E-Carsharing-Systeme, Tourismusförderung durch E-Mobilität, aber auch die Gestaltung von Halte- und Wartepunkten im ländlichen Raum sowie innovativen Abstellsysteme von Pedelecs.

Bei der Veranstaltung ging es um den Austausch untereinander. Zudem bestand die Gelegenheit, konkrete He rausforderungen und Ideen für E-Mobilitätsprojekte in den Kommunen zu besprechen und sich von Erfahrungsträgern dafür beraten zu lassen.

Riedel & Kaiser war ebenfalls bei dieser Vernastaltung vertreten und präsentierte alternative Konzepte Elektromobilität finanzierbar zu gestalten. "Elektromobilität muss vor allem von den Bürgern und Bürgerinnen vor Ort erlebt und er“fahren“ werden, um Akzeptanz zu schaffen und Begeisterung zu wecken. Der kommunale Sektor spielt dabei eine entscheidende Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Elektromobilität in Deutschland. Städte und Gemeinden sind prädestiniert, als Katalysator für die nachhaltige Mobilität in der Region zu wirken, auch im ländlichen Raum. Dabei kommt es natürlich darauf an, Einstiegsbarrieren wie z.B. die hohen Anschaffungskosten, abzusenken," erklärte Geschäftsführer Stefan Riedel.

„Der Markt der Möglichkeiten war ein voller Erfolg und ein wichtiger Schritt für die nächste Projektphase“, so Ulrike Modlinger, Klimaschutzmanagerin aus Feldkirchen-Westerham. Die entstandenen Projektideen reichen von der Einbindung lokaler Energieerzeuger in die Lade-Infrastruktur über geförderte beziehungsweise teil-gesponserte Bürgerfahrzeuge bis hin zu Ride-Share-Apps für den gesamten Projektverbund. Inspirationen gab es viele im Netzwerk des Projektes, nun geht es für die Mobilitätsbeauftragten an die Überprüfung der Umsetzbarkeit in den eigenen Kommunen.

Im Rahmen des „Landmobile“-Projekts setzen sich zwölf oberbayerische Kommunen für eine nachhaltige Mobilitätswende im ländlichen Raum ein und schaffen gemeinsam Aufmerksamkeit für das Thema Elektromobilität. Neben den Ladesäulen, die in den Projektkommunen gebaut werden, steht den Bürgern ab Ende Mai eine E-Testflotte kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus sollen Folgeprojekte, wie etwa ein elektrisch betriebenes Bürgerauto, das Thema E-Mobilität längerfristig in den Kommunen verankern. Umgesetzt von den jeweiligen Mobilitätsbeauftragten vor Ort, wird „Landmobile“ dabei von der bayerischen Verwaltung für ländliche Entwicklung des Bayerisches Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten gefördert.

Weitere Infos über das Projekt "landmobil" unter www.landmobile.de